Hallo, Ihr Österreicher: Demonstration in Dornbirn, 10. Februar 2014

DemoDornbirn_Flugblatt_20140210Immer mehr und mehr Menschen wird klar, daß sich mit dem aktuell herrschenden politischen Unrechtssystem nie und nimmer irgendetwas verbessern wird. Das Gegenteil ist der Fall: Wir müssen für immer weniger Lohn immer mehr arbeiten; Ungerechtigkeit, Korruption, Überwachung, Kriege, Krankheiten und Umweltzerstörung nehmen immer mehr zu. Viele von uns nicht mehr ganz so jungen Jahrgängen haben das mittlerweile seit Jahrzehnten beobachten müssen, und wir machen uns ernsthaft Sorgen um die Zukunft.

Und auch wenn wir in Vorarlberg von diesen Zuständen immer noch etwas weniger betroffen sind als anderswo – es ist schön zu sehen, daß sich auch immer mehr Ländle-Bewohner nicht mehr von Konsumwahn, Dschungelcamp und Bundesliga hypnotisieren lassen. Sie sagen „Es reicht!“, verlassen das Sofa und gehen auf die Straße. Der folgende Aufruf eines Dornbirners zum Protest wird von der Gruppe Mehr Demokratie, dem Verein Die Vorarlberger, dem Atelier am See und dem Karfreitagsgrill-Weckdienst unterstützt. Auch wenn diese Demo aus den oben genannten Hypnose-Gründen wahrscheinlich keine sehr große werden wird – wir werden nicht aufhören, „lästig“ zu sein, bis uns endlich ausreichend Menschen zuhören und ebenfalls aktiv werden. Wir sehen uns!

10. Februar 2014, 18 Uhr – Dornbirn, Marktplatz

Hallo, Ihr Österreicher!

DemoDornbirn_VN_20140210Wieviel wollt Ihr Euch noch gefallen lassen? „Neue Regierung“ – und die Steuerlawine rollt schon wieder. „Keine Steuern erhöhen“ – schon wieder über Bord geworfen. „Reformen angehen“ – gleich wieder schubladisiert. Förderungen zurückgestutzt, „Bildungsreform“ – eine einzige Katastrophe. In 20 Jahren ist man nicht fähig, eine Verwaltungsreform anzugehen. Korruption, Begünstigungen, Vorteilnahmen, Selbstbereicherung und geschäftliches Unvermögen unter Politikern und deren Anhang kosten uns Steuerzahler Milliarden. Zum Beispiel „Hypo Alpe Adria“: Die sinnloseste Verstaatlichung aller Zeiten. Kosten für den Steuerzahler? Wahrscheinlich bis zu zwölf Milliarden Euro. Die Verursacher halten sich schadlos. Dieser Deal wurde von Werner Faymann und Josef Pröll abgesegnet. Alois Mock hat uns damals versprochen, dass der EU-Beitritt ein reiner wirtschaftlicher Zusammenschluss ist. In Wirklichkeit hat er auch Österreichs nationale Eigenständigkeit an die europäischen Politiker-Bonzen verkauft. Die Politiker sind Angestellte der Bürger und werden von uns sehr gut bezahlt. Als Politiker muss man für die Bürger da sein. Dieser Urgedanke sollte bei allen Politikern in Zukunft wieder im Vordergrund stehen.

Hallo, ihr Österreicher! Wie lange seid ihr noch leidensfähig? Wie lange wollt Ihr Euch noch von solchen Politikern anlügen und ausnehmen lassen? Mir reicht es endgültig! Ich will ein Zeichen setzen und handeln. Ich protestiere am 10. Februar 2014 um 18 Uhr am Marktplatz in Dornbirn. Die Zukunft ist für alle da, sowohl für Alt als auch für Jung.

Franz Högerl, Dornbirn

 

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