Die kriminellen Machenschaften des Bankensyndikats

ein Beitrag von BüSo – Roger Moore

Es kommen immer mehr Einzelheiten ans Licht, wie kriminelle Drogengelder in das Bankensystem eingeschleust werden. Der britische LIBOR-Skandal und die Großbank HSBC sind dabei zwei Seiten der gleichen Medaille.

Der LIBOR-Skandal des Londoner Interbankmarktes und die von der HSBC (ehemals Hongkong and Shanghai Banking Corporation, kurz: Hong Shang) betriebene Geldwäsche basieren auf ein und derselben kriminellen Operation – organisiert von dem transatlantischen Megabank-Syndikat in London samt den von ihm kontrollierten Zentralbanken wie der Federal Reserve der USA, der Bank von England und der Europäischen Zentralbank. Alle diese Machenschaften sind der Gipfelpunkt einer über vierzigjährigen, kriminellen Transformation des Weltfinanzsystems, die nur mit der Wiedereinführung des Glass-Steagall-Trennbankensystems beendet werden kann. Glass-Steagall ist nicht nur erforderlich, um die Welt von der erdrückenden Last der Spekulationsschulden zu befreien, sondern auch, um das Schwarzgeld der Organisierten Kriminalität aus dem Bankensystem zu entfernen.

Die Organisierte Kriminalität hat einen großen Teil des vorsichtig auf über 800 Mrd. Dollar jährlich geschätzten Erlöses aus dem Rauschgifthandel in das Bankensystem eingeschleust, wo es mit den riesigen, von den Zentralbanken gepumpten Geldsummen vermischt wurde. Einer der Bankaufseher, unter deren Augen dies geschah, ist der heutige US-Finanzminister Timothy Geithner, der von 2004-2009 Chef der wichtigen Federal Reserve Bank von New York (FRBNY) war und vor allem nach dem Einfrieren des Londoner Interbankmarktes 2007-2008 (mit seinem LIBOR-Zinssatz) eine maßgebliche Rolle bei den sogenannten „Rettungspaketen“ spielte. Damals wurden riesige Devisenswap-Geschäfte vereinbart, die heute immer noch laufen.

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Treibjagd beginnt: Islands Regierung setzt Kopfgeldjäger auf kriminelle Bankster an

Ein Beitrag von Wirtschaftsfacts.de

Dass Island in der Finanzkrise andere Wege als seine Nachbarn in der Europäischen Union geht, zeigt sich nicht nur daran, dass man die Großbanken des Landes einfach kollabieren ließ. Wer in der Bankenwelt an dem vor dem Zusammenbruch aufgeblasenen Ponzi-System beteiligt war, hat nun sicherlich Grund, den Kopf einzuziehen oder schlichtweg abzuhauen. Denn die Regierung hat nun einen Kopfgeldjäger auf die betreffenden Bankster angesetzt, die das Land in seine schlimmste Wirtschaftskrise in der Historie hinein manövrierten.

Die Samthandschuhe fliegen jetzt in die Ecke: Island geht mit bestem Beispiel voran, um kriminelle Bankster und Politiker dingfest zu machen

Anstatt die Zerstörer von Weltwirtschaft und Gesellschaften mit Samthandschuhen anzufassen und ihnen die Milliarden hinterher zu werfen, geht man in Island einen komplett anderen Weg. Dort hat man Großbanken wie Kaupthing, Glitnir und Landsbanki auf dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise zusammenbrechen lassen und urteilt deren Manager nun für ihre fehlgeschlagenen Spekulationen vor Gericht ab.

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Perverse Papiergeldtürme

Für den Irak-Krieg haben die USA inklusive Folgekosten geschätzt etwa 2,6 Billionen Dollar hingeblättert. Der gesamte Schuldenberg des größten Aggressors dieser Welt beträgt aktuell etwa 57 Billionen Dollar. Im Bankster-Casinospiel der Termingeschäfte, „Derivate“, hielten die 9 größten Banken der Welt im Dezember 2011 die wahrlich sagenhafte Summe von 230 Billionen Dollar.

Dem allseits wohlbekannten, zunehmend um seine finanzielle Existenz kämpfenden Otto Normalverbraucher sagen solche fantastischen Beträge aber eigentlich gar nichts mehr. Der Karfreitagsgrill-Weckdienst kennt da allerdings eine Möglichkeit, sich die Ausmaße dieses völlig verrückten Finanzterrors bildlich vor Augen zu führen.

Demonocracy.info hat es sich zur Aufgabe gemacht, derart perverse Summen als Banknotenstapel graphisch darzustellen und durch Größenvergleiche mit Lastwagen, Fußballfeldern und bekannten Gebäuden anschaulich zu machen.

Diese Seite mit vielen Erklärungen und Quellenangaben gibt es leider nur in englisch, die gut gemachten Graphiken sprechen allerdings auch so für sich – wir empfehlen auf jeden Fall auch unseren nicht englischsprechenden Lesern einen Besuch.