Die Befreiung der Arbeit – Das 7-Tage-Wochenende

♥ Initiative.cc | Februar 2011


Semco_01Weltweit starren Manager fassungslos auf die Firma Semco:
Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.

Respekt als Erfolgsrezept

Was für heutige Personalchefs klingen mag wie ein anarchischer Alptraum, ist in Wirklichkeit eine Erfolgsgeschichte. Seit das Unternehmen von Inhaber Ricardo Semler umgestellt wurde, stiegen die Gewinne von 35 Millionen auf 220 Millionen Dollar. Und nicht nur die Zahlen geben Semler recht, sondern vor allem die Mitarbeiter: Die Fluktuationsrate bei Semco liegt unter einem Prozent.

Das Rezept ist einfach: Behandele deine Mitarbeiter wie Erwachsene, dann verhalten sie sich auch so. Je mehr Freiheiten du ihnen gibst, desto produktiver, zufriedener und innovativer werden sie. Ein Unternehmen besteht aus erwachsenen gleichberechtigten Menschen, nicht aus Arbeitskräften. Jeder hat das Recht, sich frei zu entfalten und eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Entgegen allem, was man aktuell zu glauben scheint, machen Druck und Stress Menschen nicht produktiv, sondern ganz einfach nur kaputt. Und dabei verliert das Unternehmen letztlich genauso wie der Mensch.

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Die Vorarlberger: Forum mit Wolfgang Berger und Andreas Popp am 27. April 2013 in Dornbirn

Die Vorarlberger“ hielten unter dem Motto Informieren – verstehen – handeln am Samstag, den 27. April 2013 Uhr ihr erstes Forum mit zwei Vorträgen bekannter Referenten im Kulturhaus Dornbirn ab, dem eine ganze Reihe ähnlicher Veranstaltungen folgen wird.

Immer mehr Menschen machen sich Sorgen um die Zukunft. Kann es so weitergehen? Endet die aktuelle Schuldenkrise in einem Fiasko? Ist mein Geld noch sicher?

Genau hier setzen die „Vorarlberger“ an. Der Verein zur Förderung der Bewußtseinsbildung startet mit zwei gefragten Referenten, die sich durch ihr profundes Wissen und ihre Lösungen „abseits des Mainstreams“ im In- und Ausland einen Namen gemacht haben. In ihren Vorträgen zeigen sie konkrete Wege aus der Wirtschaftskrise.

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Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens

Gradido - Natürliche Ökonomie des LebensKürzlich wurden wir auf ein Projekt aufmerksam gemacht (Danke „Finegeal“), bei dem wir uns fragen, warum wir nicht schon viel früher von selbst darauf gestoßen sind. Es gibt zwar eine ganze Masse von Vorschlägen und Versuchen für alternative Wirtschaftssysteme und Währungen, aber wir halten das Forschungsprojekt und die Gemeinwohl-Währung „Gradido“ für eine der bisher sympathischsten und vielversprechendsten Möglichkeiten.

Hier werden unter anderem die Schädlichkeit unseres derzeitigen Geldsystems und die Unterschiede zu Gradido hervorragend erklärt. Die „Gradido Akademie für Wirtschaftsbionik“ hat ein Planspiel entwickelt, eine Wirtschaftssimulation, in der diese Unterschiede in Seminaren selbst erlebt werden können.

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Mut zur Wahrheit – Bedingungsloses Grundeinkommen

DieVorarlberger_Logo

Ein Beitrag von Thomas Cassan


Bedingungsloses Grundeinkommen – das klingt gerade für uns als Vorarlberger gerade wie ein Affront. Wir, die Schaffa-Schaffa-Hüsle-Bauer, würden uns ja die Haare raufen, wenn jeder ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten würde, auch wenn er nicht arbeitet. Dieser Gedankengang fällt einem schon schwer, aber wenn man sich mal wirklich ein paar Gedanken darüber macht, dann sieht die Welt gleich ganz anders aus.

Und eigentlich gibt’s das ja schon. Fragen sie mal einen Millionärssohn. Der muss nichts mehr tun und wir dürfen ihm sein Leben finanzieren – in Form von Zins und Zinseszins. Wer zahlt nun das Grundeinkommen? Wenn wir Milliarden für die Rettung der Banken haben, dann können wir und dieses Grundeinkommen locker für alle über Jahre hinweg leisen. Zweitens wäre keiner mehr von seinem Job und somit von seinem Chef abhängig.

Das hätte zur Folge, dass wieder ein richtiger Wettbewerb um Mitarbeiter entstehen würde und die Leute die Arbeit machen könnten, die sie von Herzen gerne tun. Was glauben Sie, wie viel Menschen es gibt, die sich gerne um ihre Familie, um alte und kranke Menschen kümmern würden, wenn sie nicht um ihr täglich Brot kämpfen müssten? Die Welt wäre um vieles schöner und lebenswerter. Es wird Zeit!!

Ihr
Thomas Cassan
www.dievorarlberger.at

Keshe-Foundation: Immer mehr Länder holen sich USB-Stick ab (2012)

Nachtrag Oktober 2015: M.T. Keshe verspricht zur Zeit wieder einmal eine Auslieferung eines „Generators“ und schlägt damit überraschend hohe Wellen im Netz, was sich auch mit einem Anstieg der Zugriffe auf diesen drei Jahre alten Artikel und die anderen Beiträge* über Keshe äußert. Deshalb möchten wir hier eine Distanzierung von unserer damals offenkundig zu unkritischen Berichterstattung anbringen – außerdem kann damit unter Umständen vielleicht irgendjemand von einer unnötigen Geldausgabe abgebracht werden. Ob diejenigen, die vor drei, vier, fünf oder acht Jahren einen Betrag an Keshe überwiesen haben, ihr Geld zurückerhalten haben oder noch immer voller Hoffnung auf eine „baldige“ tatsächliche Auslieferung einer wie auch immer genannten „Unit“ warten, entzieht sich unserer Kenntnis.

Wir bitten inständig, sich keine falschen Hoffnungen zu machen und empfehlen eine unvoreingenommene (ja, ganz genau) und kritische Recherche zu Mehran Tavakoli Keshe. Ein guter Anfang dazu wäre insbesondere auch der Kommentarstrang unter diesem Artikel hier. Unser Leser Uatu hatte recht – Keshe hat nichts und wird auch niemals etwas ausliefern, abgesehen von etwaigen zweifelhaften Geräten wie dem „CO2 Capture Kit“ (hallooo?!?) und seinen „Papers“ und Büchern. Sollte allerdings jemand sein Haus oder Auto bereits durch funktionierende „Magrav Power“ komplett mit Energie versorgen – von Keshe geliefert oder nach den „Blueprint Workshops“ selbstgebaut  – freuen wir uns natürlich jederzeit über einen Erfahrungsbericht und natürlich noch mehr darüber, daß wir uns geirrt haben. Wir bitten um Berichte in schriftlicher Form über unser Kontaktformular oder auch persönlich bei einem Besuch bei uns mit dem KFSSI-Raumgleiter.

Nachtrag November 2015: Siehe auch Zehn Jahre Keshe – ein Rückblick

*Alle älteren, neutral über Keshe berichtenden Artikel des Karfreitagsgrill-Weckdienstes wurden entfernt.

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Die Freie Welt Charta

Kriege, Hunger, Armut, Umweltzerstörung … das alles verdanken wir den global agierenden, unendlich gierigen Konzernmonstern mit ihrer Machtgrundlage – dem überholten, korrupten und verlogenen Finanzsystem mit seinem Fiatgeld.

Wie wir das sehr wohl sofort ändern, unsere Welt aus dem ganzen Schlamassel befreien und der Menschheit endlich zur wirklichen Weiterentwicklung verhelfen können, zeigt uns der Gegenvorschlag „Die Freie Welt Charta„.

Die Charta dieser Initiative besteht aus zehn Leitsätzen, die grundsätzliche Bedingungen für eine zukünftige, geldlose und nachhaltige Gesellschaft festlegt. Der Karfreitagsgrill-Weckdienst kann allen Leitsätzen der Charta zustimmen, wie die bisher lediglich 26.000 anderen Unterzeichner. Wir möchten allen unseren Besuchern dringend anraten, sich diese positive Perspektive genauer anzusehen.