Bilderberg-Treffen 2013 "populär" wie nie zuvor

Bilderberg_1024x768Wenn sich auch nur zwei oder drei der mächtigsten Leute der westlichen Welt an einem Ort zu einem Stelldichein treffen, kann man normalerweise einen darauf lassen, dort einen ganzen Haufen versammelter Journalisten aus Presse und Fernsehen anzutreffen – Blitzlichtgewitter und Interviews inbegriffen.

Nicht so bei den alljährlich in wechselnden Luxushotels stattfindenden, „privaten“ Bilderberg-Treffen, die von Prinz Bernhard der Niederlande, Nazi und SS-Mitglied, ins Leben gerufen wurden. Benannt sind sie nach dem Hotel Bilderberg im niederländischen Oosterbeek, wo das Treffen bereits 1954 zum ersten Mal veranstaltet wurde.

Bei ihnen kommen jeweils gleich 120 bis 150 Stück der einflußreichsten Personen aus Politik, Militär, Finanz, Industrie und Medien zu einem dreitägigen, angeblich unverbindlichen Schwätzchen zusammen. Seit Jahrzehnten herrscht darüber in den Massenmedien nicht nur absolutes Stillschweigen, auch die bloße Existenz dieser illustren Gipfeltreffen wurde bis vor kurzem beharrlich bestritten.

In den letzten Jahren erlangten die Bilderberg-Konferenzen dank Verbreitung durch das Internet allerdings einen immer größeren Bekanntheitsgrad – zumindest unter denjenigen Menschen, die sich ihre Informationen nicht mehr nur aus den etablierten Medien beschaffen.

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