Iran: Kopp-Verlag betreibt Kriegshetze

Iran_bedroht_US_BasenWir haben in unseren seit 2011 versendeten KFG-Infolisten, auf dem KFG-Netzauftritt und hier im KFG-Weckdienst noch nie zu Artikeln vom Kopp-Verlag verlinkt und haben dafür auch schon verwunderte Anfragen erhalten. Wir wissen zwar, daß dort zweifelsohne auch viele gute Informationen zu finden sind, trotzdem war uns dieser Verlag immer schon suspekt – vor allem wegen der unablässigen und verallgemeinernden Islamhetze, die meist vom Kopp-Autor Udo Ulfkotte stammt. Das ist so, als würden wir für die Verbrechen des Vatikans die christliche Religion verantwortlich machen und die Menschen die daran glauben.

Uns ist sehr wohl klar, daß Migration und die sogenannte „Integrationspolitik“ in Europa für große Probleme sorgt, aber daß der Kopp-Verlag diese Probleme bei den muslimischen Menschen selbst sieht und nicht in der Politik, ist für uns Beweis, daß dieser Buchverkäufer nach wie vor dem „Teile-und-herrsche“-Prinzip der Eliten unterliegt und es unterstützt.

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Keshe-Foundation: Immer mehr Länder holen sich USB-Stick ab (2012)

Nachtrag Oktober 2015: M.T. Keshe verspricht zur Zeit wieder einmal eine Auslieferung eines „Generators“ und schlägt damit überraschend hohe Wellen im Netz, was sich auch mit einem Anstieg der Zugriffe auf diesen drei Jahre alten Artikel und die anderen Beiträge* über Keshe äußert. Deshalb möchten wir hier eine Distanzierung von unserer damals offenkundig zu unkritischen Berichterstattung anbringen – außerdem kann damit unter Umständen vielleicht irgendjemand von einer unnötigen Geldausgabe abgebracht werden. Ob diejenigen, die vor drei, vier, fünf oder acht Jahren einen Betrag an Keshe überwiesen haben, ihr Geld zurückerhalten haben oder noch immer voller Hoffnung auf eine „baldige“ tatsächliche Auslieferung einer wie auch immer genannten „Unit“ warten, entzieht sich unserer Kenntnis.

Wir bitten inständig, sich keine falschen Hoffnungen zu machen und empfehlen eine unvoreingenommene (ja, ganz genau) und kritische Recherche zu Mehran Tavakoli Keshe. Ein guter Anfang dazu wäre insbesondere auch der Kommentarstrang unter diesem Artikel hier. Unser Leser Uatu hatte recht – Keshe hat nichts und wird auch niemals etwas ausliefern, abgesehen von etwaigen zweifelhaften Geräten wie dem „CO2 Capture Kit“ (hallooo?!?) und seinen „Papers“ und Büchern. Sollte allerdings jemand sein Haus oder Auto bereits durch funktionierende „Magrav Power“ komplett mit Energie versorgen – von Keshe geliefert oder nach den „Blueprint Workshops“ selbstgebaut  – freuen wir uns natürlich jederzeit über einen Erfahrungsbericht und natürlich noch mehr darüber, daß wir uns geirrt haben. Wir bitten um Berichte in schriftlicher Form über unser Kontaktformular oder auch persönlich bei einem Besuch bei uns mit dem KFSSI-Raumgleiter.

Nachtrag November 2015: Siehe auch Zehn Jahre Keshe – ein Rückblick

*Alle älteren, neutral über Keshe berichtenden Artikel des Karfreitagsgrill-Weckdienstes wurden entfernt.

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Karfreitagsgrill legt Scheibe auf: Jon Bon Jovi, Andy Madadian, Richie Sambora: "Stand By Me"

Nicht daß wir vom Karfreitagsgrill jemals riesengroße Fans von Jon Bon Jovi gewesen wären – aber dieses Video hier bringen wir mit einer ehrlich gemeinten, tiefen Verbeugung vor ihm. Er hat dieses Lied, eine Neuauflage des Klassikers „Stand By Me“ von Ben E. King aus dem Jahr 1961, im Juni 2009 zusammen mit dem iranischen Sänger Andranik Madadian (Künstlername „Andy“), seinem Bandkollegen Richie Sambora und weiteren Musikern aufgenommen, um ihre Solidarität mit dem iranischen Volk auszudrücken.


Videolink https://youtu.be/RASKaZFZtS8

Teile des Songtextes wurden in Farsi aufgenommen, das moderne Persisch, das heute größtenteils im Iran gesprochen wird. Auf dem Schild, das von Bon Jovi gezeigt wird, steht ebenfalls in Farsi „Wir sind eins“ geschrieben. Mit dieser Aufnahme, die frei heruntergeladen und verbreitet werden darf und soll, stellen sich diese Musiker gegen die Kriegstreiberei der offiziellen USA und ihren Vasallen in der NATO. Sie bekräftigen damit eindrucksvoll, daß ein Krieg von den Menschen in den Ländern nicht gewünscht wird. Das ist ohnehin nur noch bei jenen der Fall, die der üblen Propaganda der Medien im Westen immer noch auf den Leim gehen – und es sieht wirklich gut aus, daß diese immer weniger werden, wobei solche erfreulichen Aktionen wie von Jon Bon Jovi und seinen Freunden äußerst hilfreich sein können.

CREDITS: STAND BY ME (Ben E. King, 1961)

Andy – Vocals, Jon Bon Jovi – Vocals, Richie Sambora – Electric Guitar and Vocals, John Shanks – Acoustic Guitar, Don Was – Bass, Patrick Leonard – Keyboards, Jeff Rothchild – Drums, Tiffany Madadian and Nikki Lund – Background Vocals

Produced by Don Was & John Shanks
Recorded and Mixed by Jeff Rothchild at Henson Studio C, Hollywood, CA, June 24, 2009

Thanks to Faryal Ganjehei
Written by Jerry Lieber and Mike Stoller
Farsi lyric by Paksima Zakipour
Video Edited by Gemma Corfield
Mastered by Stephen Marcussen

Fragen und Antworten zum Iran

Dieses „Iran-Quiz“ mit 26 Fragen und Antworten haben wir aus leicht unterschiedlichen Versionen auf verschiedenen Seiten im Netz zusammengestellt und die Quellenangaben – wo möglich – verlinkt und aktualisiert. Wir hoffen inbrünstig, daß das kleine Frage-und-Antwort-Spiel den einen oder anderen Otto N. zum Nachdenken über seine mediengeprägte Vorstellung von diesem Land und seinen Positionen anregt.

1. Ist der Iran ein arabisches Land?
Antwort: Nein.
Von allen Völkern im Mittleren Osten, die von den Arabern unterworfen wurden, haben nur die Iraner (oder Perser) ihre Sprache und ihre Identität bewahrt. Die iranische Bevölkerung besteht zu 60 Prozent aus Persern, und ein modernes Persisch (Farsi), nicht Arabisch, ist die offizielle Sprache; der Iran ist kein Mitglied der Arabischen Liga, und die meisten Iraner sind schiitische Muslime, während die meisten Araber sunnitische Muslime sind. Wegen seiner Sprache, seiner Herkunft und seiner Religion ist der Iran kein arabisches Land. (1)

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Israel liebt Iran – Iran liebt Israel

Mitte März 2012 machte eine Internet-Kampagne eines israelischen Familienvaters von sich reden. Der 41-jährige Lehrer und Graphiker Ronny Edry entwarf Sujets mit liebevollen Botschaften für die Iraner und verbreitete sie über Facebook. Innerhalb eines Tages wurden die Poster tausendfach über das „soziale Netzwerk“ und im Internet verbreitet, sogar in Zeitungen und im Fernsehen wurde über die Aktion berichtet.

Das beste an der Geschichte war, daß zahlreiche iranische „Normalbürger“ diesen „Liebes-Angriff“ erwiderten und die Attacke mit den gleichen Waffen beantworteten. Sie stellten ebenfalls Bilder von sich ins Netz und betitelten sie mit Botschaften, die ihre Liebe zu den Israelis ausdrückten und deutlich machten, was der wirkliche Iran – also die Menschen die dort leben – von einem Krieg zwischen den beiden Ländern hält.

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KFG-Infoliste 34 vom 20. August 2012

Voltaire Netzwerk
Das Projekt der neuen Weltordnung stolpert über geopolitische Realitäten

Hinter der Fichte
Syrien: „Menschenrechtsrat“ liefert Pseudo-Bericht

Gegenfrage
Die Einheitspresse hetzt wieder gegen Ahmadinejad

Le Bohémien
Julian Assange – Medienjagd auf einen Whistleblower

Antikrieg
Paul Craig Roberts: Ist Washington nicht nur kriminell, sondern auch taub?

Schnittpunkt:2012
In welcher Welt leben wir eigentlich?

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Der Iran beschuldigt die USA, Wetterwaffen einzusetzen

Ein Beitrag von Politaia

Der Maharloo-See, 15 Kilometer südlich von Shiraz gelegen, ist einer von vielen Seen im Iran, die austrocknen. Grund ist eine Trockenheitsphase, die nun auch den 600 Quadratkilometer großen See erreicht hat. (Quelle: www.transparency-for-iran.org)

Der Iran hat die USA und den Westen beschuldigt, Technologie einzusetzen, um einen “weichen Krieg” gegen das islamische Land zu führen. ”Die Trockenheit im Süden des Landes kommt mir verdächtig vor,” sagte der Chef der Organisation für Kulturdenkmäler und Tourismus, Hassan Mousavi.

Im Jahre 2011 behauptete der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad, der Westen setze spezielle Technik ein, um das Klima in der Region zu manipulieren. “Es liegen Klimaberichte vor, deren Authentizität verifiziert wurde und aus denen hervorgeht, dass europäische Länder mit bestimmten technischen Mitteln Wolken auflösen und verhindern, dass sie Länder der Region wie Iran erreichen”, erklärte Präsident Ahmadinejad bei der Eröffnungszeremonie eines von Iran selbst errichteten Dammes in der zentraliranischen Provinz Arak.

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