Tango Korrupti

Ein Beitrag von Josef Bechter


Laut „Vorarlberger Nachrichten“ will die Junge ÖVP mehr direkte Demokratie einbringen. Das ist gut so. Gleichzeitig sollte man auch den eigenen „Stall misten“, sich der korrupten/widerspenstigen Kollegen entledigen, dazu greifende Gesetze installieren/anwenden, transparente Kontrollfunktion der Parteienfinanzierung fixieren, eine ehrliche/saubere Politik machen, … Das wäre doch die beste und billigste Wahlwerbung.

Postenschacher, Schmiergelder, Bestechung, scheinen in der hohen Politik alltäglich. Die Telekom, als Melkkuh korrupter Manager, Politiker, Parteien, Lobbyisten, hat sich bewährt . Die Hochegger-„Spezialfirma“, als Vermittler und Strippenzieher zwischen Telekom, Politik… sorgt für untersuchungswürdige Geldflüsse am laufenden Band.

Besonders schlau stellte sich der ehemalige Innenminister Ernst Strasser an, als er in seiner Geldgier tölpelhaft in die Falle von getarnten Journalisten tappte. Unschuldslamm Karl Heinz Grasser, der als ehemaliger Finanzminister etwas spät erkannte, dass er angeblich für diese Welt zu schön, zu intelligent und zu reich ist, was ihm Neid und die staatsanwaltlichen Ermittlungen eingebracht haben soll. Der schlaue ÖVP-Kopf attackiert die Staatsanwaltschaft und ortet im Vorgehen gegen Parteibruder Amon eine „Schweinerei“.

Eine Liste ohne Ende. Was soll man da nur machen? Den Lumpensack zubinden und ab mit dem nächsten Castortransport nach Gorleben. Für immer. Die „Täuscher-Marionetten“ Merkel, Schäuble, Sarkozy… und korrupten EU-Dilettanten bitte gleich mitnehmen.

Josef Bechter
j.bechter@aon.at

Präsident José Mujica, Uruguay – solche "Führer" brauchen wir

Wir wissen alle, selbst die schlummernden „Schlafschafe“ unter uns, daß sich unsere korrupten Politiker in ihrer unersättlichen Gier großzügig bemessene Einkommen gönnen und dafür tief in die vom „buckelnden“ Otto N. gefüllte Staatskasse greifen. Der österreichische Bundespräsident erhält beispielsweise monatlich 26.656 Euro – ohne die in diesen Kreisen üblichen Spesen und Nebeneinkünfte, die den tatsächlichen „Verdienst“ meist noch übersteigen.

Die Gehälter der einkommens- und machtmäßig weit über allen Politikern stehenden Spitzenmanager, Vorstandsvorsitzenden oder „CEOs“ der multinational verflochtenen Konzerne wollen wir hier gar nicht erst erwähnen. Diese astronomischen Summen, mit denen man die Bevölkerungen ganzer Länder ernähren könnte, klingen für uns einfach nur noch lächerlich.

Der Karfreitagsgrill ist nun auf Berichte über ein wahrlich leuchtendes Gegenbeispiel in Südamerika gestoßen. Vor dem Präsidenten von Uruguay, José Mujica, wollen wir mit diesem Beitrag sozusagen „die Welle machen“.

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