Mitarbeiter der Denunzianten-Plattform „PSIRAM“ packt aus

Ein Mitarbeiter der bekannten Denunzierungs- und Beleidigungs-Plattform „PSIRAM“, ehemals „Esowatch“, soll die Organisation verlassen haben und will nun auf der „gekaperten“ Domain psiram.us genauestens über das Projekt, dessen Hintermänner und deren Methoden informieren. In einer Art „virtuellem Interview“ beantwortet der Aussteiger grundsätzliche Fragen.


Anmerkung: Dieses Interview hat KEIN Copyright! Es darf überall verbreitet, übernommen, veröffentlicht oder gedruckt werden.


Frage:
Warum Psiram?

Antwort: Das Internet ermöglicht ein sehr freies, breites Spektrum an Meinungen. Zwangsläufig ist da aber auch viel Mist dabei. Wir wollen dem entgegentreten.


F:
Wer steckt hinter Psiram?

A: Psiram wird von einer Gruppe von Leuten mit teils einer bestimmten Glaubensrichtung betrieben. Das sieht man schon daran, dass wir nur bestimmte Seiten beobachten. Radikale semitische Seiten finden bei uns nicht statt. Um so genauer schauen wir auf Islam-freundliche Netzerscheinungen. Auch reagieren wir sehr sensibel bei den kleinsten Anzeichen von Antisemitismus. Da wir der Pharma-Industrie sehr nahe stehen und fest von den wissenschaftlichen Fundamenten der modernen Medizinforschung überzeugt sind, verfolgen wir auch esoterische Heilsbringer-Seiten. Damit hatte eigentlich damals alles angefangen. Heute kümmern wir uns jedoch nicht nur um das Thema „Medizin“ sondern „Ideologie“ schlechthin. Wir kritisieren alles, was nicht Mainstream ist – weil nur die Massenmedien in unseren Augen glaubwürdig sind.


F:
Die von Psiram beobachteten Personen und die Informationen, welche dann auf dem Portal erscheinen, erinnern an Stasi- oder Geheimdienst-Akten. Arbeitet ihr mit dem BND oder der NSA zusammen? Profitiert ihr gar von Prism?

A: Natürlich arbeiten wir mit den „Diensten“ zusammen. Wie sollen wir sonst an die teils brisanten Infos über einzelne Personen herankommen? Mitarbeiter von Psiram greifen teils direkt auf die PRISM-Datenbank zurück. Auch unser Name „PSIRAM“ hat offensichtlich eine gewisse Ähnlichkeit mit „PRISM“. Das ist kein Zufall. Unsere Zusammenarbeit funktioniert hervorragend. Die „Dienste“ geben uns auch teilweise direkt Hinweise, wer auf der „Abschussliste“ steht und versorgen uns mit den nötigen Hintergrund-Informationen. Außerdem erhalten wir von denen Updates, welche wir dann zeitnah auf die Plattform aufspielen.

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