Bundespräsidentenwahl Österreich 2016: Das tatsächliche Ergebnis

Kommt nicht im Fernsehen – das wirkliche Ergebnis des ersten Wahlgangs der österreichischen Bundespräsidentenwahl 2016 unter Berücksichtigung ALLER Stimmberechtigten:

Österreich gesamt

Angaben in Prozent der Stimmberechtigten
Quelle: Bundesministerium für Inneres, vorläufiges Endergebnis ohne Briefwahlstimmen

So oder ähnlich würden Wahlergebnisse meistens aussehen, wenn korrekterweise alle stimmberechtigten Bürger berücksichtigt würden – was tunlichst nicht geschieht. Bei der weit verbreiteten Ansicht, daß die Stimmen der Nicht- und Ungültigwähler irgendwelchen Parteien nützen würden, handelt es sich um einen Irrglauben.
http://www.polipedia.at/tiki-index.php?page=Ungültig+wählen
http://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html
http://direkte-demokratie.de/tabelle/weiter/nichtwaehler.htm

Auf ein Wort mit Andreas Popp – CelleHeuteTV

Wissensmanufaktur_01Ein neues Interview mit dem Systemkritiker Andreas Popp von der Wissensmanufaktur, in dem von ihm eher grundsätzliche Fragen beantwortet werden und das sich deshalb sehr gut für einen Einstieg in die Thematik eignet. Wir können so gut wie jede Aussage dieses klugen Kopfes unterschreiben, den wir im vergangenen Frühling dank unseren Freunden beim Verein Die Vorarlberger auch persönlich kennenlernen konnten. Diese Tatsache und daß dieses Gespräch von CelleHeuteTV geführt wurde, unterstreicht die Aussage von Popp, daß wir für eine Gesundung des Systems statt Globalismus mehr kleinteilige Regionalität brauchen.


Einst Vorstandsvorsitzender einer erfolgreichen Aktiengesellschaft, heute Systemkritiker und bekennender Nichtwähler: Andreas Popp, Dozent für Makroökonomie und Kopf der „Wissensmanufaktur“, die bald nach Winsen an die Aller ziehen wird. Was bewegt einen einstigen Akteur und Nutznießer vom Finanzsystem, sich als Nichtwähler in eine laut „Experten“ Reihe mit „Schmuddelkindern“ und Desinteressierten zu stellen?

Andreas Popp – Celle Heute „Wer nicht wählt, stärkt die schwachen Parteien“, hieß es noch vor Kurzem. Der aktuelle Trend: „Wer nicht wählt, unterstützt die Starken“. Was stimmt denn nun? Was ist Wahrheit? Genau dieser versucht Popp auf den Grund zu gehen und bedient sich dabei nicht den „nachgerichteten Nachrichten“ der führenden Medien, von denen er glaubt, dass stets das Gegenteil vom Berichteten stimme.

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Wer wählt, vergibt die Chance zur Veränderung

DieVorarlberger_LogoThomas Cassan | Die Vorarlberger | 26. September 2013

Warum sollte ihrer Meinung nach nicht gewählt werden?

Erst mal vorneweg – ich bin ein Demokrat von tiefstem Herzen. Es ist wichtig, gemeinsam im Dialog Lösungen zu finden und dann Entscheidungen zu treffen. Es gibt in dem Ganzen nur ein Problem: Wir haben keine Demokratie. Es wird uns zwar als solche verkauft – jedoch ist dieses System von den Politikern und deren Steuerungsorganen – welches mitnichten das Volk ist – schon lange zweckentfremdet und somit ad absurdum geführt worden. Das einzige, was als Demokratie durchgehen würde, sind Wahlen per Handzeichen unter der Voraussetzung, dass alle die Frage  verstanden haben und auch in der Lage sind, zu entscheiden. Heute werden Parteien gewählt, deren Interessen rein gar nichts mit dem eigentlichen Volkswillen zu tun haben. Aus dieser Lage heraus wird über die Menschen, die in diesem Land wohnen, bestimmt, ohne dass sich jemand überhaupt zu Wehr setzen kann.

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Warum ich nicht „wählen“ gehe

Kasperltheater_01Zur Zeit gibt es auch unter den aufgeweckteren Menschen überall um mich herum haufenweise Diskussionen, ob man überhaupt zur Wahl gehen sollte oder nicht. Das ist aktuell gerade bei uns in Österreich und auch in Deutschland der Fall, in beiden Ländern werden die Bürger dazu aufgerufen, an Wahlen auf Bundesebene teilzunehmen. Auch in der Schweiz findet eine wichtige Abstimmung statt, bei der das Volk unter anderem über eine Revision des Epidemiengesetzes befragt wird, nach der für bestimmte Krankheiten eine Impfpflicht eingeführt würde.

Nun ist es so, daß ich zu denjenigen Menschen gehöre, die das herrschende System aus tiefstem Herzen verachten und es lieber heute als morgen ins wirkliche Geschichtsbuch schreiben würden. Viele meiner optimistischen Zeitgenossen wagen zu behaupten, es werden immer mehr, die davon überzeugt sind, daß wir so schnell wie möglich alles auf Anfang setzen, uns zusammenfinden und einen kompletten Neustart wagen müssen.

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