Rauchverbote: Zeichen von verblödeten Zeiten?

Gaia Health | 2. Mai 2013

Dr. Segura greift ein heißes Eisen in der modernen Medizin auf: Rauchen. „Jeder weiß“, daß es schädlich für die Menschen ist. Aber wie läßt sich erklären, daß das Vorkommen von Lungenkrebs und Herzkrankheiten in die Höhe schießt, seitdem die Zahl der Raucher sinkt? Warum richtet sich der allgemeine Fokus auf das Rauchen, wenn es offensichtlich ist, daß andere Dinge noch viel schlimmer sind? Könnte es Ablenkung sein, sodaß wir uns auf Beschuldigungen konzentrieren, anstatt auf Lösungen?

Irrenanstalt_01Ich bin krank und erschöpft von dieser Anti-Raucher-Kultur, die sich auf der ganzen Welt ausgebreitet hat. Ich habe genug davon, dauernd zu hören „Hör auf zu rauchen, das ist nicht gut für dich!“ Solche Bemerkungen verraten eine abgrundtiefe Ignoranz, speziell wenn sie von Leuten kommen, die es besser wissen sollten. Also werde ich allen, die mich danach gefragt haben warum ich eigentlich rauche, meine Gründe in diesem Artikel erklären.

Ich habe herausgefunden, daß Anti-Rauch-Aktivisten intolerante, voreingenommene, authoritätshörige Typen sind. Sie glauben den emotionsgeladenen Slogans der Anti-Rauch-Propaganda der Regierungen und plappern sie nach. Das betrifft Ärzte und Nichtraucher gleichermaßen. Sie fühlen sich rechtschaffen, wenn sie solche „Ratschläge“ geben, aber bemerken nicht, wie krank sie selber aussehen – und in vielen Fällen vergessen sie, daß ihre eigene Gesundheit den Bach hinunter gegangen ist, seit sie mit dem Rauchen aufgehört haben. Dank einer sehr verschachtelten Denkweise werden sie, wenn sie eines Tages mit einer ernsthaften Krankheit diagnostiziert werden, die Schuld daran ihren „früheren Raucherjahren“ geben; während sie die wirklichen Ursachen der heutigen modernen Krankheiten übersehen: Grottenschlechte, kohlenhydratreiche Ernährung und die großindustriellen Vergiftungen, die unsere Umwelt durchdrungen haben.

Rauchverbote_Segura_TextJa, die Veränderungen in unserer Ernährung, speziell seit der Einführung der maschinellen Landwirtschaft, der industriellen Revolution und unserer Ankunft im „überlegenen“ modernen Zeitalter, haben unsere Gesundheit systematisch zerstört. Die Diskrepanz zwischen unserer urgeschichtlichen Physiologie – die mit wenig oder keiner pflanzlichen Nahrung gediehen ist – und unserer gegenwärtigen Ernährung befindet sich an der Wurzel von vielen sogenannten Zivilisationskrankheiten:  Herzgefäßerkrankungen, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Krebs, Autoimmunerkrankungen, Osteoporose usw. Aber darüber will ich hier nicht schreiben, mehr davon können sie hier lesen. Meine Absicht hiermit ist, die Rechte von Leuten zu verteidigen, die sich entschieden haben zu rauchen. Vielleicht überrascht es Sie zu erfahren, daß der Anteil der Raucher in der Bevölkerung in den letzten Jahren zurückgegangen ist (dank der Regierungspropaganda), aber die Häufigkeit von Herzkrankheiten sich nicht verringert hat. Der Grund dafür ist – Schock! Horror! – daß Rauchen nicht das wirkliche Problem ist, das man anpacken muß!

Fast alle Raucher die ich kenne, haben wegen des Rauchens ein schlechtes Gewissen und planen, eines utopischen Tages damit aufzuhören, wenn der Alltag „weniger Streß macht“. Wie ich den Lauf der Dinge so kenne – viel Glück damit! Ich kam in Europa an, als das Rauchen noch gesellschaftsfähig war und nicht wie heute als etwas grundlegend „Böses“ gesehen wurde. Die europäischen Rauchverbote wurden während meiner Zeit hier eingeführt, und zufälligerweise hat sich während der gleichen Zeit der generelle Zustand der Gesellschaft arg verschlechtert. Könnte dieser Niedergang etwas mit der Ersetzung von Nikotin – einer chemischen Substanz, die Lernen und Gedächtnis fördert – durch die Beruhigungsdrogen der Pharmaindustrie und aufmerksamkeitsablenkenden Technologien zu tun haben?

Von meinem Blickpunkt in meinem medizinischen Berufsumfeld aus gesehen, nehmen alle irgendeine Art von Beruhigungspillen, die ihre Gefühle betäuben und sie immer weiter der Realität entfremden. Es ist mir schleierhaft, wie sich jemand, der sich völlig konträr zu seiner Physiologie ernährt und Drogen nimmt, um die schädlichen Folgen dieser Ernährung zu verdecken, zu einer Authorität in irgendwelchen gesundheitsbezogenen Themen erklären kann. Ich bin daraufgekommen, daß typischerweise umso kränker jemand aussieht, umso selbstgerechter fühlt er sich dazu berufen, das Rauchen zum Sündenbock aller Gesundheitsprobleme dieser Welt zu erklären.

Ich kann mich daran erinnern, als die Leute noch in Flugzeugen, Zügen und Restaurants geraucht haben. Das ist gar nicht so lange her! Wie haben sich die Dinge so schnell verändert? Ich habe Kollegen die mir davon erzählen, wie sie in ihren Praxen geraucht haben, während sie Patienten empfingen. Für mich sieht es so aus, daß die Dinge damals definitiv besser waren, als wir noch in der Lage waren nachzudenken!

Tabak enthält Nikotin, das mit Acetylcholin verwandt ist, und diese Tatsache ist wirklich wichtig, wie wir noch lernen werden.

Acetylcholin ist ein Neurotransmitter, der für das Lernen und das Gedächtnis verantwortlich ist. Es wirkt auch beruhigend und entspannend und ist ein Hauptfaktor in der Regulierung des Immunsystems. Auch spielt Acetylcholin eine Hauptrolle in der Bekämpfung von Entzündungen, die mit jeder bekannten Erkrankung in Verbindung stehen. Entzündungen im Gehirn werden beispielsweise mit jeder bekannten Stimmungs-, Verhaltens- und Aufmerksamkeitsstörung und jeder nervenzerstörenden Krankheit in Zusammenhang gebracht.

Es gibt zwei Kategorien von Rezeptoren für Acetylcholin, auch als cholinerge Rezeptoren bekannt, basierend auf den Chemikalien, die die Aktionen von Acetylcholin gegen seine vielen Zielzelltypen imitieren oder bekämpfen.
In klassischen Studien war aus Tabak isoliertes Nikotin eine der Chemikalien, die zur Bestimmung der Acetylcholin-Rezeptoren benutzt wurden. Darum gibt es Nikotin-Rezeptoren für Acetycholin.

Raucher erleben oft eine Beeinträchtigung ihrer kognitiven Fähigkeiten, wenn sie aufhören zu rauchen. Diese Verschlechterung ist auf die Tatsache zurückzuführen, daß Nikotin als Agonist, also Nachahmer von Acetylcholin-Rezeptoren auftritt, die für Lernfähigkeit, Gedächnis und kognitive Funktionen wichtig sind. Tatsächlich erhöht tägliche Zufuhr von Nikotin die Anzahl der Acetylcholin-Rezeptoren.

Wie durch eine „himmlische Gabe“ werden lokale und körperweite Entzündungen mittels der sogenannten cholinergen enzündungshemmenden Leitungsbahn vom Gehirn beruhigt, ein Vorgang, bei dem der Vagusnerv und sein Neurotransmitter Acetylcholin zusammenspielen und der einen Nikotinacetylcholinrezeptor benötigt1. Nikotin, der prototypische Agonist von Nikotinacetylcholinrezeptoren, wirkt der Produktion von inflammatorischem Zytokin entgegen und hat abwehrende Eigenschaften bei Blutvergiftung gezeigt2.

Nikotin wurde auch benutzt, um Nierenversagen zu verhindern und die Nierenfunktion zu verbessern. Die Nikotinrezeptoren im Gehirn werden mit der neuronalen Plastizität und der Vitalität von Zellen assoziiert, weshalb Tabak mit besserer Denkfähigkeit und Konzentration in Verbindung gebracht wurde. Mit Nikotin wurde ebenfalls Colitis ulcerosa behandelt, eine durch Entzündung des Dickdarms charakterisierte Erkrankung3. Aus der vorhandenen medizinischen Literatur ist ersichtlich, daß die Vorteile von Tabak aufgrund seines natürlichen Bestandteils Nikotin weitreichend sind, das als Entzündungshemmer agiert und die Produktion von neuen Hirnzellen erleichtert!

Bertrand-Russell-QuotationÄrzte und Anti-Raucher sind bei dieser Thematik meiner Meinung nach völlig verblendet. Sie sagen Sachen wie „Rauchen ist schlecht wegen der tausenden Chemikalien inklusive Arsen und Cadmium“. Herrgott nochmal, viel mehr toxische Mengen von Arsen befinden sich in dem Huhn, das sie essen! Industrielle Geflügelfarmen produzieren enorme Mengen von konzentrierten Abfallprodukten, und die Beiprodukte der Geflügelverarbeitung, die später an Schweine, Kühe und Fische verfüttert werden, sind mit Arsen gesättigt4. Gefährliche Konzentrationen von Arsen in der Wasserversorgung sind eine globale Bedrohung, weil sie sowohl genetische als auch epigenetische Veränderungen verursachen, die mit Lungenkrebs und anderen Krankheiten zusammenhängen5.

Ja, Tabak enthält seine Schadstoffe, aber die finden wir auch im Wasser das wir trinken, in der Luft die wir atmen, in der Babynahrung, in allem Möglichem – sogar in noch höheren Konzentrationen. Eine konservative Schätzung besagt, daß seit dem 19. Jahrhundert über 80.000 neue Chemikalien in die Gesellschaft eingeführt wurden, von denen nur ein paar Hundert auf ihre Sicherheit überprüft worden sind; und das berücksichtigt noch nicht einmal die Nanotechnologie und Gentechnisch veränderte Organismen, die die Nahrungskette bereits durchdrungen haben. Laut der US-Umweltschutzbehörde werden von der Großindustrie jedes Jahr etwa 933.000 Tonnen giftige Chemikalien freigesetzt. Und die Behörden machen sich Sorgen wegen einer Pflanze, die die lernfähigkeits- und gedächtnisverbessernde, natürliche Chemikalie Nikotin produziert? Es ist wirklich lächerlich. Sehen Sie, was die Mainstream-Bildung-Indoktrination ihrem Gehirn antut? Sie atmen bei jedem Atemzug tausende von Chemikalien ein, ob Sie es wollen oder nicht, und ob Sie in der Nähe von einem Raucher sitzen oder nicht.

Die Außenluft enthält eine der garstigsten Mischungen von Schadstoffen. Die meisten Leute denken bei Luftverschmutzung an die Lungenbelastung, aber der Kontakt mit Straßenverkehr und Luftverschmutzung kann auch Herzinfarkte auslösen6. Aber die Leute haben recht: Luftverschmutzung verursacht Lungenkrebs. Eine langerwartete Studie der Regierung an mehr als 12.000 Minenarbeitern stellte fest, daß der Einfluß von Dieselabgasen das Risiko von Lungenkrebs signifikant erhöht. Für die NICHTraucher war das Risiko siebenmal höher. Die Autoren der Studie sagen: „Wir beobachteten auch eine Interaktion zwischen dem Rauchen und dem über 15 Jahre isolierten kumulativen REC (ein Marker für die Beurteilung der Belastung durch Dieselabgase) dahingehend, daß der Effekt jeder dieser Belastungen durch die Präsenz von hohen Dosen des anderen abgeschwächt wurde.“7 Was bedeutet das? Es bedeutet, daß die Forschung nahelegt, daß rauchende Menschen weniger anfällig für die toxischen Effekte der Inhalation von Dieselabgasen sind als Menschen, die nicht rauchen.

Sie haben keine Ahnung, wie oft wir wieder und wieder auf die schützenden Eigenschaften von Tabakrauch gestoßen sind. Wenn es um die knallharte petrochemische Industrieverschmutzung geht, ist Rauchen wirklich eine „himmlische Gabe“. Nehmen Sie zum Beispiel diesen Artikel von Riki Ott aus Sound Truth & Corporate Myth$: The Legacy of the Exxon Valdez Oil Spill:

Bei Arbeitern in Berufen mit hoher Ölbelastung durch Ölrauch, -dämpfe und -aerosole sind berichtete Symptome von Atemwegserkrankungen, neurologischen Problemen und chemischen Empfindsamkeiten weiter verbreitet als bei unbelasteten Arbeitern. Unter den Arbeitern mit hoher Ölbelastung berichteten die Nichtraucher über höhere Vorkommen von Symptomen der Chronischen Bronchitis als die Raucher. Symptome von chronischen Atemwegserkrankungen waren unter anderem Schlafapnoe, Lungenentzündung, andere Lungenbeeinträchtigungen, chronische Sinus- und/oder Hörprobleme, Asthma, hartnäckige Heiserkeit. […]. [Annie O’Neill, eine Doktorandin im Fachbereich Epidemiologie und Gesundheitswesen an der Medizinfakultät in Yale, leitete ein Praktikum mit ACAT und AFER, den beiden gemeinnützigen Organisationen, die die Gesundheitsbeeinträchtigungen durch die EVOS-Säuberung (Exxon Valdez Oil Spill, Anm.) untersuchten. Sie führte unabhängige Forschungen über die Säuberungsaktion von Exxon und eine Untersuchung berichteter chronischer Gesundheitsprobleme der EVOS-Arbeiter für ihre Masterarbeit durch.]

Möchten Sie noch mehr über den wahren Feind wissen? Wie Laura Knight-Jadczyk kurz nach dem Fukushima-Fallout geschrieben hatte:

Gut, als ich darüber nachdachte und die Ängste vor einem nuklearen Fallout nach einer Kernschmelze mich zur Frage brachten: Warum hat sich niemand über all diese nuklearen Bombentests aufgeregt, die seit dem 2. Weltkrieg über den ganzen Planeten verteilt durchgeführt wurden? Ich meine, schauen Sie sich nur einmal diese Zeitraffer-Karte von allen Nuklearexplosionen seit 1945 an und fragen Sie sich, ist das nicht ein verdammt großer Haufen von radioaktivem Fallout, der auf unseren Planeten abgeworfen wurde – manchmal direkt vor unserer Haustüre – und niemand hat ein Sterbenswörtchen darüber gesagt? […]

Kurz gesagt – obwohl ich annehme,  daß die Folgen des japanischen Reaktor-Desasters viel schlimmer sind als die Behörden angeben, glaube ich nicht, daß es irgendeinen Grund gibt, jetzt hysterisch zu werden. Die Zeit für Hysterie ist schon lange vorbei. Sie sind bereits verseucht und wissen es nicht.

Mit der Zeitraffer-Karte bezieht sie sich auf das Video “1945-1998” von Isao Hashimoto. Es dokumentiert 2.053 Nuklearexplosionen, die an verschiedensten Plätzen auf der Welt durchgeführt wurden, und es berücksichtigt nicht einmal die Tests von Nordkorea. Das Video basiert auf einem Bericht von Nils-Olov und Ragnhild Ferm8.

Soviel zur Anti-Rauch-Kampagne, die uns zum Glauben geführt hat, daß das Rauchen praktisch die einzige Ursache aller Gesundheitsprobleme der Menschheit ist. Vor der faschistischen Anti-Rauch-Gesetzgebung haben die Leute in Spanien, Italien und Frankreich glücklich herumgepafft, und genossen als Resultat eine viel längere Lebenserwartung als in den USA, wo es weniger Raucher gab. Zufälligerweise wurden in den USA mehr Atombomben gezündet als in jedem anderen Land.

Professor Chris Brusby, Wissenschaftlicher Sekretär des Europäischen Komitees für Strahlenrisiken, erklärt, daß wir wahrscheinlich nur die Spitze eines sehr üblen, radioaktiven Eisbergs sehen. Auf einem Meeting in Stockholm 2009 sagte er:

“Die globalen Opferzahlen des Nuklear-Zeitalters bis 1992 sind entsetzlich. Nach objektiven Berechnungen des Europäischen Komitees für Strahlenrisiken (mit Strahlungsbelastungen nach Nuklearwaffen-Fallout) gab es (bis 2003) 61 Millionen Krebstote; 1,6 Millionen Kindestode; 1,88 Millionen Totgeburten. Es gab einen Verlust der Lebensqualität um 10% (bezogen auf Krankheiten und Alterungserscheinungen). Die Schuld daran kann direkt denjenigen Wissenschaftlern und Behörden (WHO, UNSCEAR, ICRP) in die Schuhe geschoben werden, die die wissenschaftlichen Risikomodelle entwickelt und gefördert haben. Dies ist ein Kriegsverbrechen mit viel größerem Ausmaß als irgendeines, das in der bekannten Menschheitsgeschichte vorgekommen ist.”

Also, da haben Sie es.

Ja, Sie lesen das richtig; als Arzt halte ich in dieser zunehmend gestreßten Welt keine Patienten vom Rauchen ab. Ich empfehle ihnen biologische Tabake und Papiere zu verwenden, oder zur alten traditionellen Weise des Rauchens von Pfeife oder Zigarre zurückzukehren. Die klügsten Menschen auf der Erde rauchen, und es ist ein wahrhaftiges Zeichen unserer Zeit, daß das Rauchen in dieser verblödeten Kultur derart verunglimpft wird.

Dr. Gabriela Segura

Gabriela Segura ist eine Herzchirurgin an der Universität von Mailand, die in einer multiethnischen Familie in Mittelamerika geboren wurde. Ihre fortgesetzten Erfahrungen in medizinischer Wissenschaft, alternativen Heilmethoden und der wahren Natur unserer Welt brachten sie zu Wohnorten in Costa Rica, Spanien, Kanada, Usbekistan, Frankreich und Italien. Ihre Lieblingshobbys sind SOTT.net, Forschung und Naturerlebnisse. Ihre Texte können auf The Health Matrix gefunden werden.

Fußnoten:

  1. Pavlov V.A. Tracey, K.J. The cholinergic anti-inflammatory pathway. Brain, Behavior, and Immunity. 2005: 19, 493 – 49.
  2. Van Westerloo D.J. The vagal immune reflex: a blessing from above. Wien Med Wochenschr 2010, 160/5 – 6: 112 – 117.
  3. Rosas-Ballina M., Tracey K.J. Cholinergic control of inflammation. Journal of Internal Medicine 2009: 265; 663-679.
  4. Nachman KE, Raber G et al. Arsenic species in poultry feather meal. Sci Total Environ. 2012 Feb 15;417-418:183-8.
  5.  Martinez VD, Vucic EA. Arsenic biotransformation as a cancer promoting factor by inducing DNA damage and disruption of repair mechanisms. Mol Biol Int. 2011;2011:718974.
  6. Mills NL, Miller MR, Lucking AJ. Combustion-derived nanoparticulate induces the adverse vascular effects of diesel exhaust inhalation. Eur Heart J. 2011 Nov;32(21):2660-71.
  7. Silverman DT, Samanic CM, Lubin JH, et al. The Diesel Exhaust in Miners study: a nested case-control study of lung cancer and diesel exhaust. J Natl Cancer Inst. 2012 Jun 6;104(11):855-68.
  8. Nils-Olov Bergkvist and Ragnhild Ferm. Nuclear Explosions 1945-1998. Swedish Defence Research Establishment (FOA) and the Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI), 2000. Available at iaaea.org

Quelle und Original: Gaia Health – Smoking Bans: Sign of Zombie Times?
Übersetzung: Karfreitagsgrill-Weckdienst

 

0 Kommentare:

  1. Ich bin froh, dass es überall Rauchverbote gibt. Meine Eltern waren starke Raucher und haben überall in der Wohnung und auch im Auto geraucht, ich war immer mittendrin. Wenn wir (meine Kinder, mein Mann und ich) Zigarettenrauch auch nur aus der Ferne riechen wird es uns schlecht und wir bekommen Kopfschmerzen. Vor dem Rauchverbot hatten wir keine Lust mehr auszugehen überall war alles voller Rauch, die Kleidung und die Haare stanken danach furchtbar. Auch jetzt ist es noch unangenehm, wenn vor den Eingängen die Raucher Spalier stehen und man an allen vorbei gehen muss. Und das ist noch nicht alles, ich fühle mich teilweise schon von den Rauchern verfolgt, wenn ich an der Ampel stehe und neben mir raucht jemand, wenn ich auf dem Marktplatz Zeitung lese und es stellt sich ein Raucher daneben, im Wald kommen mir Raucher entgegen (was machen die im Wald? Bestimmt nicht frische Luft schnappen?) ich fahre mit dem Fahrrad an unseren Häusern vorbei die Raucher stehen davor und ich bekomme den Rauch in die Nase, wenn wir in der Nacht das Schlafzimmerfenster offen haben, kommt der Rauch von den Nachbarn herein. Und dann wird über die Ignoranz der Nichtraucher geschimpft und hergezogen, ich fasse es nicht! Wir benötigen keine Zigaretten um uns zu beruhigen und wir können noch klar denken, weil wir uns vegan und mit viel frischen Obst und Gemüse ernähren! Die Beobachtung, dass die Zivilisationskrankheiten, obwohl anscheinend weniger geraucht wird, nicht zurückgegangen sind, hat mit der Zunahme der tierlichen Produkte in der Ernährung zu tun. Tierliche Proteine und Fette führen zu koronaren Herzerkrankungen, Arteriosklerose, Krebs, Diabetes, Alzheimer, Demenz, Neurodermitis, Allergien, …. Siehe das Buch „China Study“ von Campbell und die DVD „Gabel statt Skalpell“ von Esselstyn und Campbell.
    Hervorzuheben sind auch noch die Waldbrände und Wohnungsbrände, die von unachtsam weggeworfenen Zigarettenkippen, oder eingeschlafenen Rauchern entstanden sind!

    • kraeuterhexe

      Da fehlen mir wirklich die Worte … „was haben die (Raucher) im Wald zu suchen“ … meinen Sie das was Sie hier schreiben wirklich ernst? Wenn ja, empfehle ich Ihnen einen Psychiater.
      Tierische Proteine sind sicher auch nicht Schuld an den von Ihnen beschriebenen Krankheiten, Schuld sind die Gifte, die in unserer Umwelt zu finden sind, in Land, Wasser und der Luft. Ein menschlicher Körper braucht tierische Proteine!

    • So ein bullshit kann ja nur von nem Veganer kommen, Tierische Proteine sind eines der wichtigsten sachen die man zu sich nehmen sollte, ich hab ne menge Veganer kennen gelernt und alle kämpfen mit dem selben Problem, Haarausfall. Aber jeder soll sich so ernähren wie er will, nur wenn ein Veganer meint die Welt zu verbessern weil er seine ach so geliebten Sojaprodukte als ersatz für fleisch zu sich nimmt der irrt gewaltig. Es werden ganze Regenwälder abgeholzt um Soja zu pflanzen und wie viele Mäuse Ratten und was weiß ich nicht noch, beim Ernten mit zerhäckselt werden davon mal ganz zu schweigen, wir haben in der Steinzeit Fleisch benötigt und tuhen es noch heute, und so ganz am rande, 90% eures ach so geliebten Sojas wird an die Tiere verfüttert die ihr Retten wollt, also hört endlich auf mit eurem dummen Gutmensch getuhe, ihr seid keinen deut besser!

  2. Der Artikel spricht mir aus dem Herzen! Ich bin aufgewachsen mit einem rauchenden Vater, wenn gefeiert wurde wurde von allen geraucht, bei Partys war die Luft zum schneiden…. Es wurde im Auto geraucht, es wurde in allen Gebäuden geraucht, alle meine Onkel und Tanten rauchten. KEINER von denen hat oder hatte Lungenkrebs…. keiner von uns Kindern (inzwischen alle zwischen Mitte 40 und Anfang 70) hat- ob Raucher oder nicht- Lungenkrebs. Eine Freundin von mir ist letztlich an Lungenkrebs gestorben…. interessanterweise hat sie nie geraucht oder höchstens auf ner Party mal gepafft! Ich bin schon lange der Meinung, dass es am wenigsten das Rauchen ist, was uns krebskrank macht- da ist so viel Chemie, so wiel Dreck und Feinstaub…. das ist der Grund weshalb immer mehr Krebserkrankungen auftauchen- bei Frauen wird das Rauchen mitverantwortlich gemacht für Unterleibs- Darm- und Brustkrebs….. was für eine Farce! Das Rauchen wird deshalb so hochgeschaukelt (besonders die Leiden der armen Passivraucher) um von den wahren Ursachen vieler Krankheiten abzulenken! Leider glauben Menschen alles, wenn sie es nur oft genug vorgebetet kriegen!

  3. Komisch, ich verstehe gar nicht, wieso mir das Rauchen als Jugendlicher so schwer gefallen ist. Ich wollte gerne zu den Coolen gehören. Aber es hat so dermaßen weh im Hals getan. Das das nicht gesund war, leuchtete mir schon damals ein. Irgendwie hab´s ich dann doch geschafft, mich zu überwinden. Leider wurde meine Atemluft beim Sport knapp. Dann habe ich beschlossen, dass ich nicht zu den Idioten gehören möchte, die ihre Gesundheit ruinieren, nur um cool zu wirken. Die sich von der Industrie verarschein lassen und glauben, dass sie durch das Rauchen etwas ganz besonderes sind, dass sie die Freiheit schmecken. Diese große Freiheit zwingt sie dann dazu, nachts um 22 Uhr noch mal mit dem Auto zur Tanke oder zum Automaten zu fahren, um sich ein Stück Freiheit zu kaufen… Schade, dass ich daran nicht teilhaben kann. Na ja, ich bin eben intolerant, voreingenommen und autoritätshörig.
    Wie kann man einen derartigen SCH…. schreiben. Da könnte man sich auch täglich mit dem Hammer auf den Daumen hauen. Irgendwann gewöhnt man sich daran, braucht den Schmerz-Adrenalinkick…. AAAAUUUUU!!! Tut das gut!

  4. Martin Bösch

    Wenn Menschen sich über Rauchverbote Meinungen bilden dann sollten sie sich zunächst ein paar Wissensquellen pro und contra erschließen und die Ergebnisse nach kritischer Betrachtung und Abwägung der Fakten in ihre Urteile einfließen lassen. Gegen diese Grundregel hat meiner Meinung nach Frau Dr. med. Gabriela Segura, die Autorin des obigen Artikels, offensichtlich verstoßen. Da geht es zunächst einmal um die Gesundheit aller Beteiligten, das heißt der aktiven und passiven Raucher. Trotz aller Behauptungen und trotz sogenannter Belege von Untersuchungen, die Frau Segura zitiert, bleibt die unwiderlegbare Tatsache bestehen, dass Rauchen Lungenkrebs fördert und das Herz-Kreislaufsystem der Menschen schädigt. Das räumt die Tabakindustrie selbst auf der Homepage von Philipp Morris International, einem der größten Zigarettenkonzerne der Welt, freimütig ein. Jedermann und jede Frau kann das dort nachlesen: http://www.pmi.com/deu/tobacco_regulation/regulating_tobacco/regulation_of_tobacco_smoke/pages/regulation_of_tobacco_smoke.aspx
    Warum sollte die Tabakindustrie die gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen des Rauchens leugnen, wenn sie sie sowieso nicht widerlegen und verhindern kann? Die Tabakindustrie sagt, dass sie diese Wirkungen nur eindämmen kann. Das kommt mir sehr plausibel vor. An dieser Tatsache ändern auch Erkenntnisse nichts, die besagen, dass die Aufnahme von Nikotin das Gehirn stimuliert. Es mag durchaus sein, dass Nikotin beruhigend und entspannend auf Körper und Seele wirkt, die Kreativität fördert und Glücksgefühle hervorbringt. Wer seine psychedelischen Highs durch das Rauchen aktivieren möchte, der soll das allerdings doch bitte in seinem stillen Kämmerlein tun oder im Freien, wo er Mitmenschen nicht kontaminiert und deren Recht auf körperliche Unversehrtheit nicht verletzt. Ein Nikotinfreund könnte diesen Stoff übrigens auch anders in die Blutbahn und ins Gehirn bringen, ohne die schädlichen Nebenwirkungen von Rauch, z. B. über den Speichel mit Kautabak oder über das Riechorgan Nase mit Schnupftabak. Und wenn ihm das zu altmodisch oder zu umständlich oder zu ekelig vorkommt, dann gibt es da noch die Haut. Er klebe sich ein Nikotinpflaster unter den Arm oder auf den Bauch, das tut denselben Dienst ohne die erwähnten Nebenwirkungen.

    Und dann gibt es da beim Rauchen noch die Luftbelästigung! Wenn es einem Nichtraucher in einem Raucherzimmer die Luft weg nimmt, die Stimme verschlägt und seine Augen langsam zu brennen und zu tränen beginnen dann sind das starke Anzeichen von Sauerstoffmangel und Luftverschmutzung. Die Raucher stört das vielleicht nicht, sie sind abgehärtet, wie sie meinen, vor allem aber nehmen sie diese Wirkungen in Kauf um des Nikotins wegen. Diese Belästigung sowie die gesundheitsschädlichen Emissionen muss ein Nichtraucher nicht akzeptieren und nicht tolerieren. Es ist deshalb in Ordnung, wenn staatliche Gesetze die Nichtraucher schützen und die beiden Gruppen in Restaurants und Zugsabteilen trennen und in öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln Rauchverbote verhängen. Es wäre natürlich wünschenswert, dass die Raucher ohne Zwang und Gesetz, sondern aus purer Einsicht und Überzeugung und aus freien Stücken zu diesem Verhalten kämen. In vielen privaten und geschäftlichen Zusammenkünften von Menschen ist das auch der Fall. Viele Raucher achten die körperliche Integrität und Unverletzlichkeit der Gesundheit ihrer Mitmenschen ganz selbstverständlich und empfinden ihr rücksichtsvolles Verhalten eher als willkommene Gelegenheit für ihre gesundheitliche Erholung als als Zwang von außen. Sie empfinden den Anspruch des Menschen auf rauchfreie Luft einfach als Menschenrecht – und das ist er auch. Für diese empathisch und sympathisch durch das Leben gehenden Menschen bräuchte es kein Verbotsgesetz und keine Trennungsverordnung, denn sie leben aus freien Stücken und aus praktischer Souveränität nach dem Kategorischen Imperativ von Immanuel Kant, der da lautet: „Handle so, als ob die Maxime deiner Handlung durch deinen Willen zum allgemeinen Naturgesetze werden sollte“.

    Beim Lesen des obigen Artikels hatte ich ab und zu den Verdacht, dass das ganze Konvolut von Frau Segura nur der Witz einer Medizinerin sein könnte und sie sowohl die Raucher als auch die Nichtraucher auf den Arm nehmen möchte. Ihre Aussage, dass die klügsten Menschen auf der Erde rauchen, könnte man in diese Richtung interpretieren. Wenn das so wäre, dann wäre obiger Artikel allerdings ein schlechter Witz, denn es gibt vielleicht Leute, die das, was hier Frau Segura schreibt, ohne weitere Prüfung der Dinge wirklich ernst nehmen und als Alibi einer Medizinfachfrau jetzt erst recht ihre Mitmenschen vernebeln – und das auch noch mit der Überzeugung, sie täten für die Nichtraucher etwas Gutes. Dann haben die narkotischen Wirkungen des Nikotins sowohl bei ihr als auch möglicherweise bei einigen ihrer Leser bereits die Grenze kreatürlicher Gehirntätigkeit überschritten und in diesem Falle leben diese Leute wirklich in einer verblödeten Zeit, so wie die Überschrift über diesem Artikel diese Vermutung aufkommen lassen kann. Darüber sollten wir uns allerdings nicht streiten. Wir sollten uns eher darum bemühen, die Interessen und Bedürfnisse der rauchenden und der nicht-rauchenden Bevölkerungsgruppen nach ein paar elementaren Regeln zu organisieren, die Menschenrechte berühren und dann diese Regeln ohne Zwang und ohne großes Gehabe einfach anwenden.

    • Ich bin mir durchaus auch bewußt, daß Rauchen nicht das Gesündeste ist, was man seinen Lungen und seinem Körper antun kann. Sicher bin ich mir aber auch, daß die Gefährlichkeit so, wie sie heute von Politik und Medien vor allem vom „Passivrauchen“ dargestellt und propagiert wird, zumindest maßlos übertrieben ist.

      Philipp Morris und die anderen übriggebliebenen, großen Tabakkonzerne müssen als Bestandteil des globalen, militärisch-industriellen Komplexes dessen allgemeine Sündenbock-Kampagne gegen den Tabak natürlich mittragen, auch wenn das ihr Geschäft schmälert. Aber da mache ich mir keine Sorgen um diese Firmen, denn für gewisse ausgleichende „Deals“ unter diesen vorgeblich getrennten Monsterkonzernen ist sicher gesorgt.

      Ich wage kaum zu bezweifeln, daß Frau Segura als ausgebildete Ärztin der Schulmedizin sehr wohl auch die offiziellen „Wissensquellen“ des Indoktrinierungssystems kennt, die man ja niemals anzweifeln und deren Belege als „sogenannt“ bezeichnen darf. Für mich persönlich haben die meisten ihrer Behauptungen von daher schon eine berechtigte Grundlage – vor allem die, daß die Krebsraten ganz sicher NICHT sinken werden, auch dann nicht, wenn die Tabakraucher spätestens nach ein paar Jahrzehnten völlig ausgerottet wurden, das würde ich mich sogar zu wetten trauen.

      Interessant wird nur werden, wie es mit der allgemeinen und kompletten Ignoranz der von Segura angesprochenen wahren Ursachen nicht nur für Krebs, sondern auch für die anderen ständig mehr werdenden und sich in der gesamten Bevölkerung ausbreitenden Krankheiten weitergeht. Dabei denke ich vor allem an die ganz zweifellos vorhandene, ebenfalls zunehmende Durchdringung unserer Umwelt mit Giften und Strahlung. Aber die Gehirnwäsche der Massen durch Medien und Politik wird schon dafür sorgen, daß sich der wahrlich authoritätshörige Otto Normalverbraucher darüber weiterhin keinerlei Gedanken macht.

      Was folgsame Raucherfeinde ebenfalls tunlichst niemals erwähnen, sind die unzähligen chemischen Zusatzstoffe, die etwa seit Mitte des letzten Jahrhunderts dem Tabak beigefügt werden – genauso wie allen anderen, früher einmal ganz selbstverständlich naturbelassenen Produkten, die wir unserem Körper zuführen. Auch darüber bitte auf keinen Fall nachdenken, daß in Wirklichkeit diese für viele Krankheiten verantwortlich sein könnten, man könnte ja beginnen die von der Goßindustrie bestimmten Dogmen anzuzweifeln! Hier bin ich ebenfalls bei Segura – biologische Tabake in jeglicher Form ohne künstliche Zusatzstoffe halte ich für keine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr, was für mich genauso auch für viele Lebensmittel gilt, die heute – oh Schreck – plötzlich so gefährlich für uns geworden sind.

      Was mich immer wieder maßlos ärgert ist, wenn ständig alle Raucher als rücksichtslose Rabauken hingestellt werden, die ihre Mitmenschen bewußt und absichtlich gefährden wollen. Natürlich weiß ich, daß auch diese verzerrte Darstellung der ach so bösen Tabakraucher zur allgemeinen Propaganda gehört. Nun stelle man mir aber bitte ein solches „schwarzes Schaf“ vor, mit so einem würde ich gerne mal Tacheles reden. Ich kenne nun wirklich viele Raucher, aber tatsächlich keinen einzigen, der keine Rücksicht auf Nichtraucher nehmen würde und etwa in Speiserestaurants auf das Rauchen besteht, oder zum Rauchen nicht einen Raum verlassen würde – schon gar nicht wenn man ihn dazu auffordert oder darum bittet. Meiner Meinung nach würde eine freiwillige „Regelung“ unter den Menschen sehr wohl funktionieren, wenn man denn die „einfache Anwendung“ einer solchen überhaupt zuließe – was natürlich niemals passieren wird. Und dazu gehört auch die freie Wahl eines Gastwirts, sein Lokal als Raucher- oder Nichtraucherlokal zu führen und daß sich jeder frei und ungezwungen zum Besuch oder eben Nichtbesuch eines solchen entscheiden kann.

      Ich frage mich aber auch, was so ein – um dieselbe Sprache zu verwenden – militanter Nichtraucher in „Raucherzimmern“ überhaupt zu suchen hat und sich über Lokale aufregen kann, in denen das Rauchen erlaubt ist. Wenn ich meine, mich damit einer so furchtbaren und womöglich tödlichen Gefahr auszusetzen, betrete ich doch solche Lokale einfach nicht, oder habe ich da etwas falsch verstanden? Ich weiß zum Beispiel, daß die ständigen Stroboskop-Blitze und der infernalische Lärm in Diskotheken ebenfalls eine gar nicht so geringe und meiner Meinung nach weit unterschätzte Gefahr für die Gesundheit sind – soll ich diese nun einfach nicht mehr betreten oder ein allgemeines Verbot von Stroboskopen und lauter Musik in Diskotheken verlangen, da diese ja alle sich in diesen Räumen befindlichen Menschen gefährden?

      Für mich ist es ganz und gar keine „unwiderlegbare Tatsache“, daß der Genuß von – naturbelassenem! – Tabak Lungen- oder auch anderen Krebs fördert, schon gar nicht nachdem ich weiß, was uns alles von der Industrie unter tatkräftiger Mithilfe von Politik und Medien als gesund oder schädlich verkauft wird. Wenn ich natürlich einfach „ein paar Wissensquellen“ aus Mainstream- und Alternativmedien abwäge, muß ich zum Schluß kommen, daß Tabakrauch eine der tödlichsten Gefahren unserer Zeit ist – oder auch, daß es sich beim Hanf um eine schrecklich gefährliche Droge handelt, oder daß uns die ständige Zufuhr der chemischen Medikamente der Pharmaindustrie gesund hält, oder daß – tschuldigung – Chemtrails nur eine Verschwörungstheorie sind und daß es sich bei diesen langen, stehenbleibenden Streifen eben nur um „persistente Kondensstreifen“ handelt, die aufgrund der Zunahme des Flugverkehrs so häufig geworden sind. Denn die einen Wissensquellen finde ich bei jedem einzelnen Thema selbstverständlich immer wesentlich häufiger als „die anderen“ – noch dazu immer aus sogenannten „seriösen“ Quellen, während diese anderen Informationen meist nur von „dubiosen“ Internetseiten stammen, oder?!

      Ich will das Rauchen keinesfalls verherrlichen oder es jemandem nahelegen. Aber es geht mir wie den meisten anderen Rauchern eben gewaltig gegen den Strich, daß ich mit meinem Tabakgenuß angeblich andere Menschen gegen ihren Willen und mit Gewalt zum sogenannten „Passivrauchen“ – diesem orwellschen Neusprech-Begriff – zwingen und sie damit einer tödlichen Gefahr aussetzen will, nur weil ich etwa auf der Beibehaltung unserer „Raucherkneipen“ bestehe. Wenn Nichtraucher das nicht wollen, sollen sie diese bitte einfach nicht betreten und sich ein anderes Lokal aussuchen. Und wenn es wirklich Probleme mit den angeblich so zahllos vorhandenen, rücksichtslosen und uneinsichtigen Rauchern gibt, sollen sie doch erst mal versuchen ihnen selbst ins Gewissen zu reden, anstatt der allgegenwärtigen Propaganda aufzusitzen und Vater Staat um seine „zufällig“ bereits angebotene Hilfe (Stichwort Problem-Reaktion-Lösung) anzuflehen! Dieser Irrsinn geht bereits so weit, daß ein Rauchverbot in den eigenen vier Wänden eingeführt werden soll, wie es gerade in Deutschland ernsthaft diskutiert wird. Daß damit von den wahren Ursachen der „Krankheitsdurchdringung“ der Menschheit abgelenkt werden soll – daß unsere Umwelt, unsere Meere, die Lebensmittel, unser Wasser und unsere Luft immer mehr vergiftet und verstrahlt sind und wir alle 24 Stunden am Tag noch viel schädlichere Stoffe aufnehmen, wird brav ignoriert und von keinem Anti-Rauch-Aktivisten in Betrachtung gezogen. Genau so soll es auch sein, und das meint Segura mit „verblödeten Zeiten“ – und damit hat sie meine volle und ganze Zustimmung.

      Ach wie gerne ich solche Artikel einstelle, die der „gängigen Lehrmeinung“ vollkommen widersprechen. 🙂 Um dem ganzen noch eins draufzusetzen, hier noch so eine Information aus diesem Themengebiet, die auf den ersten Blick allem völlig widerspricht, was man „so gelernt“ hat, viel Spaß bei der Lektüre und bei der wahrscheinlich folgenden, „reflexhaften“ Ablehnung:

      Rauchen schützt vor Lungenkrebs
      de.sott.net/article/1629-Rauchen-schutzt-vor-Lungenkrebs

      Eine Übersicht ähnlicher, „gegenläufiger“ Artikel gibt es auf dieser Seite:
      Laßt uns alle eine rauchen – Was Sie nicht über Tabak wissen
      de.sott.net/article/15585-Lasst-uns-alle-eine-rauchen-Was-Sie-nicht-uber-Tabak-wissen

      Und nein, auch als mörderischer, böser, menschheitsgefährdender Raucher bin ich NICHT automatisch mit allen Inhalten in diesen Links einverstanden.

    • Man weiß, daß indigene Völker immer schon geraucht haben. Wie können und konnten die nur überleben und es ihren Mitmenschen im Dorf antun …

      Meinen allergößten Respekt vor Dir, Martin. Ehrlich. Du ist ein intelligenter Mensch und bei jeder Schandtat gegen das System wahrscheinlich sofort Feuer und Flamme. Warum glaubst du ausgerechnet bei diesem Thema dem Mainstream?

      friedvolle Grüße
      Kollege B.

      • Ich glaube nicht dem Mainstream, ich glaube meinem Körper. Der sagt mir mit seinen Organen wie zum Beispiel Lunge und Nase, dass Rauchen weder gesund sein kann noch dass Zigarettenrauch einen bekömmlichen Duft in der Luft hinterlässt. Also meide ich solche Gegenden. Die meisten Raucher sind allerdings sowieso so rücksichtsvoll, dass sie ihre Zigarette in Gesellschaft von Nichtrauchern ausmachen oder einfach gar nicht anzünden. Der Gesetzgeber in Österreich und in anderen Ländern unterstützt dieses Verhalten, und zwar nicht erst seit heute. Schon in den k. & k. Österreichisch-Ungarischen Staatseisenbahnen gab es Raucher- und Nichtraucherabteile. Das hatte zu Kaisers Zeiten vermutlich keine volksgesundheitlichen Gründe sondern eher Gründe, die mit Geruchsbelästigungen zu tun hatten. Und siehe da, heute wird das gesetzlich geregelt. Ist doch gut so. Zugegeben, man könnte das etwas eleganter formulieren. Anstatt „Rauchverbot!“ könnte man auch ein Schild aufhängen mit der freundlichen Aufforderung „Benutzen Sie bitte hier diese rauchfreie Zone“ oder so ähnlich.

        Und was die indigenen Völker alles schon getan haben und immer noch tun und dabei immer noch nicht ausgestorben sind, das ist mir ziemlich egal, solange sie mein Anrecht auf gesunde Luft nicht beeinträchtigen. Sie werden des Rauchens wegen nicht aussterben – genau so wenig wie die Raucher in unseren Breiten – und ich wünsche allen ein langes gesundes Leben!

        Was ich allerdings gar nicht gut finde ist die Überschrift über dem Artikel von Frau Gabriela Segura. Diese Überschrift sagt aus, dass Rauchverbote Zeichen von verblödeten Zeiten sind. Die Zeit selbst kann nicht verblödet sein, sondern lediglich die Menschen, die in der Zeit leben. Und dagegen möchte ich mich nachdrücklich verwahren. Wir Menschen, ob Raucher oder Nichtraucher, sind nicht verblödet, weil wir uns Regeln ausdenken, wie wir unser Zusammenleben friedlich organisieren. Natürlich kann jede Regel übertrieben werden und zu einer Schikane ausarten, finde aber in der derzeitigen Regelung in Österreich keine solche Tendenz.

        Und übrigens, ich bin nicht für jede Schandtat bereit, wenn es um die Veränderung unseres „Systems“ geht. Ich wäre zwar bereit – wenn ich die Macht dazu hätte – beispielsweise Eurofighter in den Himmel zu schicken, die die Flugzeuge herunterholen, die unsere Luft und unseren Boden und unser Wasser mit Chemikalien vergiften. Das wäre zwar ein Akt der Gewaltanwendung, aber keine Schandtat, sondern Notwehr.

        Nun, übermorgen ist Karfreitag, wie Ihr sicher schon bemerkt habt. Das wäre für Euch eine gute Gelegenheit, Euren Grill anzuwerfen und eine Friedenspfeife zu rauchen. Ich mache virtuell mit! Das wäre für einen guten Zweck und jeder von uns hat sein Vergnügen! Jedem das Seine! Gut Rauch!

        Freundliche Grüße

        Martin Bösch

  5. Ich denke daß es sich beim Rauchen wie mit allem anderen verhält, die Dosierung macht den Unterschied. Wenn man es übertreibt ist es meist schädlich, der Gelegenheits / Genußraucher wird sicherlich keine gesundheitlichen Folgen fürchten müssen. Außerdem kommt hier wie überall immer die Profitgier der Konzerne und Anteilseigner ins Spiel, die mit chemischen Zusätzen, wie Wachstumsmittel, Spritzmittel unnatürlicher Züchtung, Parfümierung oder Suchtmittel auch den Abfall teuer verramschen konnten.,…

  6. Bilde ich es mir ein, oder sind die Damen/Herren Nichtraucher ne ganze Ecke aggressiver? Was ist das denn für ein Ton? Schlussfolgernd würde ich sagen: gebt den Soldaten der Welt was zu rauchen und noch ein bisschen Hanf dazu – und schon wird es friedlicher hier.

    Im Ernst, aus eigener Erfahrung an mir selbst und meinem Freundeskreis kann ich dem Artikel nur zustimmen. Als Kleinkind hatte ich eine chronische Bronchitis. Heute weiß ich, dass sie psychisch induziert war. Kein Medikament hat geholfen, aber nach intensiver Zuwendung und Liebe (mein Dad nahm seines Jahresurlaub und fuhr mit mir zur Kur) war es wie weggeblasen.
    Ich rauche nunmehr seit 38 Jahren und jeder Arzt, der meine Lunge kontrolliert wird leicht verlegen, wenn er mir sagt, dass Die vollkommen OK ist. Unverständlicherweise… Man prognostiziert mir seit 30 Jahren Probleme, die einfach nicht kommen wollen. Ich bin kerngesund, nicht geimpft, habe NIE eine Erkältung, gehe nur zum Gesundheits-Check wenn irgendein Amt oder Arbeitgeber das verlangt und nehme keinerlei Medikamente. Ich brauche weder ne Haarverlängerung, noch künstliche Nägel und mein Immunsystem ist durchs THC der Oberknaller (ich stecke mich nie irgendwo an, selbst wenn ich jemanden mit pfeifferschem Drüsenfieber knutsche).
    Ich rauche GERNE (Genussmensch) und bin definitiv auch süchtig. Aber dazu noch en schlechtes Gewissen? Nö! Wir wissen doch heute, dass Gedanken die Realität formen und Schuldgefühle uns erst richtig krank machen.

    Ich bin schon ziemlich alt und habe im Laufe der Jahre gelernt, dass genau das, was uns als krankmachend verkauft wird, gesundheitsförderlich ist (Hanf, Milch, Salz etc). Und umgekehrt, was uns richtig krank macht, wird als gesund verkauft (Cola Light, Jodsalz, vegan, Impfen und endlos übertriebene Hygiene).

  7. PS: mit der Intelligenz könnt was dran sein. Normalerweise lässt die mit dem Alter nach, hab ich gelernt. Nun… bei mir nicht. Habe den ersten Test mit 5 gemacht und den letzten mit 50. Verlust von 2 IQ-Punkten, damit kann ich leben. 🙂

  8. Schaut euch zu diesem Verbotswahnirrsinn mal beim Experten zum Thema um -> http://www.sackstark.info/
    😉

    • Danke für den Hinweis! Kenne ich schon eeewig … und er uns, wie man in der Seitenleiste unter „Österreich“ sieht 🙂 Da wär mal ein Gegenlink fällig, muß wohl doch mal an unsere seit Jahren veraltetete Linkliste ran …

  9. Also, das ist wohl die dümmste versuchte Aktion gegen das gesunde Leben, der anscheinend hier bei vielen funktioniert hat. Der Trick dabei ist, Zigaretten mit anderen Lebensmitteln zu vergleichen, stimmt, dass Sachen wie ,,Fast food“, Cola und ähnlichem auf Dauer schlecht sind, aber der Vergleich ist dennoch so dämlich wie Mond und Sonne. „Zigaretten haben die Schadstoffe, aber Wasser usw…in einer höheren Konzentrazion“ BITTE WAS ?!! Das ist als würde man sagen, den Spiderman gibt’s wirklich. Es wäre mir äußerst neu und für meinen Körper bemerkbar, dass, wie bei einer Zigarette auch im Wasser und anderen Nahrungen, an die 1000e Chemikalien, wie Ammoniak, Benzol, Blausäure, Teer, Kohlenmonoxid usw…, sowie weitere über 40 krebserregende Stoffe enthalten sind. Sogar nicht wenige Raucher selber, bis einige Ausnahmen, rauchen nicht freiwillig, ganz nebenbei dass beim Aktiv- die üblichen Schadstoffe sowie beim Passivrauch auch Asbest freigesetzt werden und somit auch Unschuldige und Natur belasten. Dass intelligente Menschen geraucht haben, stimmt, aber von vergangenen Jahrhunderten, als die Aufklärung damals „unterdrückt“ worden ist und manipulative Werbung herrschte und bei vielen, auch jetzt, gewirkt hat. Außerdem ist Intelligenz immer auf etwas bezogen, Wissenschafter sind klug, bsp bezogen auf Physik und so, aber (noch) dumm ist in Sachen Medizin, Gesundheit oder Umwelt. Es ist enfach schrecklich und traurig sowas (immer noch) zu lesen.

Senf dazugeben