IPCO-EDU04: Die Rothschild-Banken-Dynastie

Rothschild_Haus_Frankfurt50 Jahre nachdem die Bank von England ihre Pforten geöffnet hatte, eröffnete Amschel Moses Bauer, ein jüdischer Geldwechsler und Seidenhändler aus dem Ghetto (genannt “Judengasse”) in Frankfurt am Main, Deutschland, im Jahr 1743 ein Münzgeschäft. Über dem Eingang plazierte er ein Schild mit der Darstellung eines römischen Adlers auf einem roten Schild. Das Geschäft wurde bekannt als “Roth-Schild”.

Als sein Sohn Amschel Mayer Bauer das Geschäft erbte, beschloss er, seinen Namen auf „Rothschild“ zu ändern. Er lernte schnell, daß das Verleihen von Geld an Regierungen und Könige profitabler war, als das Verleihen an Privatpersonen. Die Darlehen waren nicht nur größer, sie wurden auch von den Steuern des Volkes gedeckt.

Mayer Rothschild hatte fünf Söhne. Er unterwies sie alle in den Fähigkeiten der Geldschöpfung und schickte sie dann in die wichtigsten Hauptstädte Europas, um dort Geschäftsstellen der Familienbank zu eröffnen.

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