Appell an die Staatsdiener

Blick von oben | 27. Januar 2014

System_01Sehr geehrte/r Beamte/r und Angestellte/r des öffentlichen Dienstes,

Ihr Arbeitgeber ist im Begriff sich selbst zu verdauen. Wenn Sie nicht Opfer dieses Prozesses sein wollen, lesen Sie bitte nachfolgenden Aufruf unvoreingenommen und mit wachem Geist. Noch haben Sie eine Chance, das Blatt zum Guten zu wenden. Es wird die Letzte sein. Verteilen Sie diesen Aufruf an alle Kollegen und Vorgesetzten und tun Sie einmal im Leben das Richtige.

Sie sind Teil unseres Volkes und arbeiten als Erfüllungsgehilfe der Regierung. Gemeinsam bilden wir einen Staat. Wie es um unseren Staat bestellt ist wissen Sie, da Sie Teil des Verwaltungsapparates sind. In den vergangenen Jahren wurden Sie durch ihren Arbeitgeber dazu angehalten, die Bürger dieses Landes immer mehr zu bedrängen und in ihrer Handlungsfähigkeit einzuschränken. Das hat sehr viel Wut in der Bevölkerung erzeugt. Verstehen Sie bitte richtig, nicht die Gesetze haben diese Wut erzeugt sondern die Tatsache, dass Sie Gesetze und Anweisungen befolgen, die ihren Nächsten zum Nachteil gereichen. Sie haben sich somit selbst zur Projektionsfläche gemacht und die Aufmerksamkeit der betroffenen Bürger auf sich gelenkt. Sie sollten sich vor Augen halten, wer Ihr Gehalt, Ihre Pension finanziert. Es ist nicht die Regierung. Die reicht nur einen Teil der Einnahmen an Sie weiter. Aber kommen wir nun zum Wesentlichen.

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Wie drei kleine Zwergziegen die Deutsche Ordnung gefährden

Ziege_01_PDDie folgende Geschichte hat sich tatsächlich zugetragen und erzählt, was eine Familie alles erleben kann, wenn sie auf einen Selbstversorger-Bauernhof zieht, ihren Ziegen aus Mitgefühl keine Ohrmarken verpassen will, daraufhin mit einer durchgeknallten „Staatsmacht“ Bekanntschaft macht und wegen 100,- Euro Bußgeld drei Sonder-Einsatzkommandos der Polizei auf den Plan ruft.

Wirklich sehr lesenswert – gefunden auf Initiative.cc.


Eine wirklich wahre Geschichte aus dem schönen Oderland

Sie begann 2004 mit dem Umzug von Berlin ins Brandenburgische. Wir, eine „junge“ Familie (bzw. die Kinder jung, wir schon… naja!) bezogen einen verschlafenen kleinen alten Bauernhof, schön gelegen am Dorfteich. Und begeistert wie wir Neudörfler waren, schafften wir uns alsbald allerlei Getier an. Hühner, Enten, Gänse, Hasen, Ziegen, Katzen (die kommen irgendwie von selbst), Schweinchen und sogar auch eine bunte Kuh. Klingt schön nicht wahr? Mit der Kuh kam die automatische Registrierung in die brandenburgische Tierseuchenkasse. Das ist so etwas wie ein Amt. Ordnung muss schließlich sein. Es heißt: Sollte eine Seuche ausbrechen und wir müssen die arme Kuh schlachten, dann, ja dann übernehmen sie die Beseitigungs- und sonstigen Kosten. In besagter „Brandenburgischer Tierseuchenkasse“ meldet man jedes Jahr im Januar den aktuellen Tierbestand und zahlt eine Summe x dafür. Und gut ist’s. Ist Pflicht. Und so war alles gut.

Ein wenig später, im Jahre 2006, vielleicht erinnern sie sich, kam ein neues Gesetz auf. Die Schäfer demonstrierten laut dagegen. Genützt hat’s nix. Denn: Schafe und Ziegen brauchen von nun an Ohrmarken. Kennzeichnungspflicht ist wichtig in Deutschland und Europa! Das mit diesem Mehraufwand diverse Schäfer große Sorgen samt ihren Schafen zusätzlich haben, interessiert ganz und gar nicht. Denn wie gesagt: Ordnung muss sein. Und vielleicht? Vielleicht denken die großartigen Gesetzeserfinder: „Wenn die Schäfer doch mit so wenig Geld überleben können, dann spielt es denn auch keine Rolle, wenn sie dafür noch mehr tun müssen. Und wenn sie dann noch zucken können, haben sie wohl immer noch zu viel?“ Für uns als Selbstversorger war dies alles weit weg.

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